Für Deponien gilt das heute schon / AGAS-Mitglieder erfüllen die Anforderungen
Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Abdichtungssysteme e.V.
(AGAS) sind in der Lage, bei Bauprojekten, die dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) unterliegen,
Gewässer für 100 Jahre zu schützen. Dabei übertragen sie den hohen Qualitätsstandard,
der für den Deponiebau gilt, auch auf solche Projekte. Im Deponiebau sind Basis- und
Oberflächenabdichtungssysteme nach BAM und Rohre, Schächte und Bauteile durch die
Güterichtlinie SKZ/TÜV-LGA geregelt. Zusammen gewährleisten beide Zertifizierungen eine
Haltbarkeit von 100 Jahren. Dies gilt sowohl für die verwendeten Produkte als auch für die
Verarbeitung, vor allem das Schweißen.
Für Bauprojekte nach dem WHG gilt die DIBt-Zulassung (Deutsches Institut für Bautechnik),
die eine hohe Zuverlässigkeit für 25 Jahre sicherstellt. Die Güterichtlinie SKZ/TÜV-LGA sichert
dagegen eine Gebrauchsdauer von 100 Jahren. Hersteller, Bauausführende, Planer,
Überwacher und Behörden haben sie gemeinsam erarbeitet mit dem Ziel, eine fortlaufende
Qualitätskette zu etablieren: Vom Qualitätsmanagement im Unternehmen und der Projektplanung
sowie der Auswahl geeigneter Materialien und Systembauteile über den Einbau und
die Überprüfung der jeweiligen Bauabschnitte bis zur Inbetriebnahme und Wartung.
„Vor allem im Hinblick auf das Wasserhaushaltsgesetz wünschen wir uns, dass ausschließlich
zertifizierte Verarbeiter tätig werden, um jegliche Gefährdung von Gewässern ausschließen
zu können. Unsere gemäß BAM-Richtlinie zertifizierten Mitglieder können auch für
WHG-Projekte eine höhere Qualität als die gesetzlich geforderte sicherstellen“, meint Dr. Ing.
Joachim Köhrich, Vorsitzender des AGAS e.V. „Unsere Mitglieder qualifizieren und zertifizieren
sich immer weiter, um eine möglichst ununterbrochene Qualitätskette zu sichern. Die
besten geprüften Produkte müssen immer optimal und professionell verarbeitet werden.
Kompromisse – ob beim Produkt oder der Verarbeitung – sind kontraproduktiv".