Neues Terminal für Jet Aviation in Düsseldorf ALHO Comfort Line schafft VIP-Ambiente Reparatur, Instandhaltung oder Abwicklung von Formalitäten - wer sich bei privaten Flügen von dem Luftfahrtdienstleister Jet Aviation betreuen lässt, weiß, dass er hier höchste Ansprüche erfüllt werden. Das soll sich auch in der Gestaltung der Firmenräume widerspiegeln. Als am Düsseldorfer Flughafen ein neuer Terminalbau benötigt wurde, beauftragte Jet Aviation den Systembauexperten ALHO aus Morsbach. Innerhalb kürzester Zeit entstand in Zusammenarbeit mit dem betrauten Architekturbüro ein exklusives Gebäude für das Reisen erster Klasse. Es gibt viele Gründe, die für Systembau sprechen: schnelle Verfügbarkeit, relative Kostengünstigkeit und flexible Möglichkeiten der Kombination und Rekombination. Aber wie sieht es mit exklusiver Gebäudekonzeption und -ausstattung aus? Sind die genormten Maße der Bauteile mit anspruchsvollem Ambiente vereinbar? ALHO, der Systembauexperte aus Morsbach, beweist auf eindrucksvolle Weise, dass gehobene Ansprüche und Modulbau durchaus Hand in Hand gehen können. Jet Aviation: Exklusivität inklusive So zum Beispiel bei der Entstehung des neuen Executive Terminals der Jet Aviation am Flughafen Düsseldorf. Im Zuge des Outsourcing war nach einem Betreiber für das General Aviation Terminal (GAT), also den speziellen Abfertigungsbereich für die private Luftfahrt, gesucht worden. Den Zuschlag bekam Jet Aviation, das Schweizerische Luftfahrt-Serviceunternehmen, das bereits eigene Flugzeugwartungshallen in Düsseldorf besaß. Seit dem 30. Mai 2006 steuert Jet Aviation nun die komplette Abwicklung von Privatmaschinen verschiedenster Größe, von der Chessna bis hin zu ein- oder zweistrahligen Düsenmaschinen mit bis zu 36 Plätzen - und das 24 Stunden am Tag. Um sein anspruchsvolles Klientel in bester Umgebung empfangen zu können, brauchte Jet Aviation allerdings noch das passende Terminal. Realisiert wurde das Gebäude in der ALHO Comfort Line. Bauzeit wie im Flug vergangen Der Entwurf des \"Executive terminals\" war dem Architekturbüro Schuba Düsseldorf übertragen worden. Dipl.-Ing. Helmut Schuba sieht den Vorteil der Systembauweise vor allem in der gesteigerten Flexibilität: \"Ein Flughafen muss sich beständig neuen Anforderungen anpassen, weshalb vom Auftraggeber vorgegeben war, ein ‚mobiles Gebäude\' zu planen. So kann bei Umstrukturierungen das Gebäude an einen anderen Standort versetzt werden.\" Dazu kommt die schnelle Verfügbarkeit der Bauten, an der Jet Aviation besonders gelegen war. Denn zur Fußball-Weltmeister-schaft wurde gerade am Standort Düsseldorf mit dichterem Flugverkehr gerechnet. Im März 2006 begann die Vorfertigung und bereits Ende Mai war das Gebäude komplett einsatzbereit. Gewährleistet wird dieses Tempo vor allem durch die Standard-Module, die bis zu 90 Prozent im ALHO-Werk hergestellt und an Ort und Stelle nur noch zusammengefügt werden müssen. Klar, dass exklusive Ausgestaltung des Modulgebäudes dahinter nicht zurückstehen durfte. Das Ergebnis ist eine stimmige Mischung aus Ästhetik und Funktionalität. \"Schon die Überdachung des Eingangs mit dem verglasten Lichteinlass unterstreicht unseren hohen Anspruch,\" so Hemut Schuba, \"und spätestens beim Betreten der imposanten zweigeschossigen Eingangshalle kommt wohl niemand mehr auf den Gedanken, in einem Modulgebäude zu sein.\" Einchecken und wohlfühlen Das Erdgeschoss besticht durch bodentiefe Fenster, Granitbodenbelag und graue Eternitplatten als Wanddekoration am Einchecktresen. Im eigentlichen VIP-Bereich schaffen geöltes Parkett und dezente aber hochwertige Möblierung Wohlfühl-Atmosphäre. Im ersten Obergeschoss befindet sich eine Piloten-Lounge, die nicht nur von Vielfliegern zum gepflegten Entspannen genutzt wird. Außerdem stehen Internetarbeitsplätze zur Verfügung, an denen zum Beispiel Flugrouten geplant oder Informationen über die Wetterlage eingeholt werden können. Auch ein Konferenzraum ist dort entstanden - alles mit Kommunikationssystemen nach dem neuesten Stand der Technik ausgestattet. Ebenfalls in dem Gebäude untergebracht sind Zoll und Bundespolizei - so können die Fluggäste am Jet Aviation-Terminal einfach und schnell ein- und auschecken. Parkplätze befinden sich direkt vor dem Gebäude. Jet Aviation bietet aber auch einen Shuttle-Service an. Das Gebäude an das Standortumfeld Flughafen anzupassen, brachte ein paar zusätzliche Anforderungen mit sich. Nicht zuletzt wegen des Großbrandes 1996 waren vor allem die flughafeninternen Auflagen in Sachen Brandschutz äußerst strikt. Deshalb hat ALHO die Comfort Line Module über den F90B-Standard (mindestens 90 Minuten Feuerwiderstand des Bauteils) hinaus mit nicht brennbaren Materialien der Brandschutzklasse A aufgewertet und Fluchttreppen an beiden Gebäudeseiten angebracht. Auf einer Linie: Systembauer und Architekten Die Architekten empfanden die Zusammenarbeit mit ALHO als angenehm und förderlich. Helmut Schuba: \"Wir haben schon Projekte mit anderen Systembauunternehmen umgesetzt. Aber die Flexibilität und der hohe Qualitätsstandard bei ALHO haben mich und meine Teamkollegen Dipl.-Ing. Horst Wintersig und Dipl.-Ing. Volker Protze positiv überrascht. ALHO hat es uns sehr leicht gemacht, das gewünschte Ergebnis zu bekommen und uns die nötigen Freiheiten gelassen. So konnten wir uns auch im Rahmen des veranschlagten Budgets ein paar ‚Highlights\' erlauben.\" Diese architektonischen \"Highlights\", wie beispielsweise der Empfangstresen aus Edelstahl, der aus dem früheren Terminal der Jet Aviation abgebaut, auf die Gegebenheiten des Ortes angepasst und im neuen Gebäude wieder installiert wurde, tragen auf ihre Weise dazu bei, die Atmosphäre zu schaffen, in der das Klientel von Jet Aviation sich wohlfühlt. Weiteres Beispiel hierfür ist die Innentreppe zum Obergeschoss: Ohne Stützen wirkt sie mehr wie eine Skulptur, denn wie ein Einrichtungsgegenstand. \"In diesem Projekt konnten wir zeigen, dass mit der Systembauweise auch solche hochwertigen Prestige-Objekte realisiert werden können,\" so Helmut Schuba. \"Wir hoffen, die Zusammenarbeit mit ALHO in Zukunft noch vertiefen zu können. Es sind noch einige Ideen da und weitere gemeinsame Entwürfe würden uns sehr reizen.\"