Als die Stadtverwaltung Eschborn die Einrichtung einer Ganztagsschule plante, stand auch der Neubau eines Schulkinderhauses für ca. 120 Schüler im Alter von 6 bis 14 Jahren auf dem Plan. Auf die öffentliche Ausschreibung dieses Projekts hin hatte sich die Graeff Container- und Hallenbau GmbH, Mannheim, als eines von 12 Unternehmen beworben – und den Zuschlag erhalten. Herr Scholz von der Stadtverwaltung Eschborn sagt: „Das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis, die langjährige Erfahrung und das Qualitätsbewusstsein des Unternehmens haben uns überzeugt.“ Geschäftsführer Heinrich Graeff freut sich, „dass wir als Gewinner aus dem Ausschreibungsverfahren hervorgegangen sind.“ Der Mannheimer Systembauexperte hat sich auf typisierte und elementierte Raummodule spezialisiert, die nicht nur schnell und kostengünstig montiert, sondern vor allem vielseitig einsetzbar sind. Herr Schoppe, Projektleiter bei Graeff, meint: „Ideale Voraussetzungen für den Bau eines Schulkinderhauses das multifunktionell sein muss, schließlich wird hier gelernt, gegessen, geruht, gespielt und getobt.“ Als Systempartner der Stadt Eschborn übernahm die Graeff GmbH die Projektplanung, Lieferung und Montage der kompletten Anlage sowie die Koordination der Zulieferer und Handwerker. Das Gebäude besteht aus 62 Raummodulen, die auf Stelcon-Fertigbetonplatten aufgestellt wurden. Der Clou: Diese Fertigbetonplatten lassen sich, ebenso wie die Raummodule, einfach abtransportieren und wiederverwenden. Dadurch erübrigen sich später Abriss- und Entsorgungskosten. Lieferung und Montage verliefen reibungslos, und so konnte das Schulkinderhaus bereits sechs Wochen nach Baubeginn fertiggestellt werden. Während sich im Erdgeschoss vor allem Verwaltungsräume, der Küchenbereich und der Speiseraum befindet, liegen im Obergeschoss die Gruppenräume mit ihren jeweiligen pädagogischen Schwerpunkten. „Das Qualitätsniveau der Einrichtung ist außen wie innen sehr hoch“, erklärt Schoppe. Mit seinem ebenso hochwertigen wie ansprechenden Innenausbau erfüllt das zweigeschossige Gebäude auf rund 1.200 qm alle Anforderung an eine optimale Raumakustik. Abgehängte Decken sorgen im gesamten Gebäude für Geräuschdämmung, die entsprechenden Bodenbeläge für Trittschalldämpfung. Die Innenwände wurden in Trockenbauweise ausgeführt und mit Glasfasertapete tapeziert, während Küche, Bäder und sanitäre Anlagen zweckmäßig raumhoch gefliest wurden. Die zentrale Heizungsanlage mit Plattenheizkörpern sorgt für eine angenehme Wärme. „Das Gebäude erfüllt selbstverständlich alle Auflagen zum Vollwärmeschutz nach der Energieeinsparverordnung und entspricht den Brandschutzrichtlinien“, so Schoppe. Deren Planung übernahm die CEE GmbH Brandschutz Sicherheits- und Gebäudetechnik GmbH, Stade. Für die Einhaltung der Richtlinien erhielt Graeff Unterstützung durch das Baubüro Arch. Schattner, Dem Schulkinderhaus Eschborn ist seine elementierte Bauweise nicht anzusehen, denn die Außenfassade wurde komplett verputzt. Die Räume vermitteln eine heimelige Atmosphäre, zumal die Kinder zusammen mit den Erzieherinnen diese u.a. farblich selbst mitgestalten. „Die Systemräume von Graeff lassen tatsächlich sehr viel Gestaltungsspielraum“, sagt der Auftraggeber, „so konnten wir bei der Innenausstattung sogar Kriterien des „Feng Shui“ berücksichtigen.“