Eine Kläranlage in Solothurn (Schweiz) setzt das magnetisch-induktive Durchflussmessgerät TIDALFLUX von KROHNE in teilgefüllten Rohrleitungen des Abwasserzulaufs ein. Der maximale Zufluss in der Anlage beträgt 80 Liter pro Sekunde, die Nennweite des TIDALFLUX’ DN250. Nach Versuchen mit verschiedenen Messsystemen überzeugte der TIDALFLUX nicht nur durch den breiten Messbereich, den der Kläranlagenbetreiber benötigte, sondern auch durch die höchste Messgenauigkeit. Der TIDALFLUX erfreut sich seit der Markteinführung vor einigen Jahren noch immer ungebrochener Beliebtheit für den Einsatz in teilgefüllten Rohrleitungen. Er ist vor allem in Kläranlagen-Einläufen, Kläranlagen-Ausläufen, Regenbecken-Abläufen sowie Übergabestationen für Fremdeinleiter anzutreffen. Die Auskleidung des in den Nennweiten DN 200 bis DN 1800 lieferbaren magnetisch-induktiven Durchflussmessgerätes ist aus antihaftendem IRETHANE. Das Messsystem entspricht dem eines konventionellen magnetisch-induktiven Durchflussmessgeräts mit zwei Messelektroden, ergänzt durch eine kapazitive Füllstandsmessung, die die Füllhöhe im Aufnehmer millimetergenau misst – unabhängig davon, ob das Rohr ganz, zur Hälfte oder noch weniger gefüllt ist. Besonderheiten und Vorteile des TIDALFLUX: Da die beiden Messelektroden unterhalb der Schwelle von 10% Füllhöhe angebracht sind, zeigt sich der TIDALFLUX unbeeindruckt von etwaigen Rückständen auf der Wasseroberfläche oder auch Strömungsprofil und Wellenbildung. Die kapazitive Füllstandmessung stützt sich auf einen Flächensensor der rundum hinter der Auskleidung im Aufnehmer angebracht ist. Durch dieses kapazitive Prinzip ist die Messung weniger abhängig von Strömungsprofil und Wellenbildung und der Füllstand kann präzise und lückenlos über den gesamten Bereich des Rohrquerschnitts gemessen werden. Die hohe Messgenauigkeit geht einher mit geringen hydraulischen Verlusten und geringem Wartungsaufwand. Eine Vorort-Kalibrierung ist nicht nötig. Kontakt: KROHNE Messtechnik GmbH & Co. KG Ludwig-Krohne-Str. 5 D-47058 Duisburg