Energieeffizientes Bauen

Sparsamer Umgang mit teurer Energie ist wichtiger denn je. Wer neu baut, kann schon bei der Planung mit dem Sparen beginnen. Nachdem die Eigenheimzulage für Neubauten nicht mehr gezahlt wird, sind alternative Förderungsmöglichkeiten und Finanzierungshilfen beim Hausbau besonders gefragt. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert mit ihrem neuen Programm „Ökologisch Bauen“ umweltbewusstes Bauen und Sanieren mit zinsgünstigen Krediten von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Wer die Errichtung eines sogenannten KfW-60-, KfW-40- oder eines Passivhauses plant, sollte bei der Auswahl der Baumaterialien besondere Sorgfalt walten lassen: Nicht jeder Baustoff erfüllt die strengen Anforderungen, die an die ökologische Bauweise gestellt werden. Optimale Vorraussetzungen für eine energieeffiziente Bauweise bieten Leichtbetonsteine aus Naturbims. Mit dem Förderungsprogramm „Ökologisch Bauen“ unterstützt die KfW private und gewerbliche Bauherren, die auf eine ökologische Bauweise setzen. Um in den Genuss der zinsgünstigen Kredite zu kommen, muss das Gebäude hinsichtlich des Energieverbrauchs zwei maßgebliche Kriterien erfüllen. Ausschlaggebend sind der Primärenergieverbrauch des Gebäudes und die Qualität der thermischen Hülle. Eine konsequente Planung und die Wahl des richtigen Baumaterials sind für die Errichtung der Energiesparhäuser also entscheidend. Nicht nur zinsgünstige Kredite sprechen für die Errichtung eines Energiesparhauses. Angesichts steigender Energiepreise – allein beim Heizöl stiegen die Kosten in den vergangenen drei Monaten um durchschnittlich 21 Prozent – macht energieeffizientes Bauen immer mehr Sinn. Die Anforderungen an moderne Baustoffe hinsichtlich der Wärmedämmung steigen. Die Baubranche hat darauf mit innovativen Produktlösungen reagiert. Mehr Wärmedämmung bei gleichzeitig größerer Wirtschaftlichkeit ist auch das erklärte Ziel der Forschungsarbeit der Bisotherm GmbH, Mülheim-Kärlich. Der Hersteller von Leichtbetonsteinen aus Naturbims liefert mit seinen Produktgruppen Bisoplan und Bisomark die innovativen Lösungen, die optimale Voraussetzungen für den Bau von KfW-60-, KfW-40- und Passivhäusern bieten. Bisotherm nutzt hierbei die besonderen Eigenschaften des Naturrohstoffs Bims. „Der Naturbims sorgt in Verbindung mit unseren speziellen Steingeometrien für sehr gute Lambda- und U-Werte und zusätzlich für ein behagliches Wohn- und Raumklima“, erklärt Wolfgang Jachmich, Geschäftsführer von Bisotherm. Bei einem KfW-60-Haus darf der Jahres-Primärenergiebedarf bezogen auf die Gebäudenutzfläche nicht mehr als 60 kWh pro Quadratmeter betragen. Des Weiteren muss der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogene spezifische Transmissionswärmeverlust den in der Energieeinsparverordnung (EnEV) angegebenen Höchstwert um mindestens 30 Prozent unterschreiten. Bei einem KfW-40-Haus darf der Jahres-Primärenergiebedarf sogar nicht mehr als 40 kWh pro Quadratmeter betragen, während der Transmissionswärmeverlust den in der EnEV angegebenen Höchstwert um mindestens 45 Prozent unterschreiten muss. Beim Bau eines Passivhauses ist zu beachten, dass der Jahres-Primärenergiebedarf den eines KfW-40-Hauses nicht überschreiten darf, wobei der Passivhaus-Standard erst erreicht ist, wenn der Heizwärmebedarf nicht über 15 kWh je Quadratmeter Wohnfläche liegt. Die Berechnung erfolgt nach dem Passiv-Haus-Projektierungsgesetz-Paket (PHPP). Wer heute kostengünstig bauen will, sollte langfristig planen. Nicht unbedingt der preisgünstigste Baustoff entscheidet über die langfristige Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes. Ihr Geld wert sind Baustoffe, die in der Entstehungsphase dank ihrer ökologischen Eigenschaften zinsgünstige Kredite ermöglichen und in den Jahrzehnten danach behagliches Wohnen und zugleich den sparsamen Umgang mit Strom, Gas und Heizöl möglich machen. Kontakt: Bisotherm GmbH Eisenbahnstraße 12 56218 Mülheim-Kärlich