regugym climb in der Volksbank Kletterhalle Marburg

Mit der Eröffnung der Volksbank Kletterhalle Marburg und der integrierten Geschäftsstelle der Marburger Sektion entstand jüngst das Bergsportzentrum Marburg. Hier finden Kletterfreunde an rund 1.300 m² Kletter- und Boulderfläche mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ihre Herausforderung an der Wand. Für den Fall der Fälle sorgt der moderne, mehrschichtige, fallenergieaufnehmende Kletterhallenboden regugym climb von BSW für Sicherheit am Boden.

 

Mussten Kletterfreunde aus dem mittelhessischen Marburg bislang nach Frankfurt oder Wetzlar fahren um ihrem Hobby nachzugehen, stehen ihnen nun 112 Klettertouren an drei Kletterflächen in der Volksbank Kletterhalle Marburg zur Verfügung. In der ehemaligen, heute denkmalgeschützten Universitätsreithalle, die zeitweise auch als Werkstatt von der Bahn genutzt wurde, hat der Deutsche Alpenverein Sektion Marburg das neue DAV-Bergsportzentrum Marburg eröffnet. Bereits 2.300 Mitglieder zählt die Sektion heute, mit der neuen Kletterhalle rechnet man in Marburg aber mit einem Anstieg um bis zu 50 Prozent. Denn die Halle bietet ausreichend Platz und interessante Klettermöglichkeiten. In einem mittig zum Gebäude neu errichteten Turm entstanden eine Kletterfläche von 840 m² bis zu einer Höhe von 14,5 m sowie eine 340 m² überhängende Kletterfläche im Obergeschoss bis in den verglasten Dachfirstbereich. An dieser so genannten Boulderwand kann ohne Sicherung in Absprunghöhe, auch über Kopf, geklettert werden. Eine 242 m² große Outdoor-Kletterfläche an der Nordwand des Gebäudes komplettiert die vielfältigen Klettermöglichkeiten.

Mit der Eingliederung der Geschäftsstelle des Alpenvereins, einem Seminarraum und einem Bistro in den Gesamtkomplex DAV-Bergsportzentrum Marburg, entstand eine Begegnungsstätte für Bergsportbegeisterte und bietet Raum für Veranstaltungen, Diavorträge und Schulungen. Das Kletterzentrum soll offen für alle stehen, unabhängig von einer Mitgliedschaft. Und so werden auch Schnupperkurse, Einsteigerkurse sowie Kurse für Schulen, therapeutisches Klettern und erlebnispädagogische Förderkurse angeboten.

Oberstes Gebot: Sicherheit

Unabhängig vom Können der Kletterer steht die Sicherheit – an der Wand und am Boden – stets im Vordergrund. So entscheiden die richtige Ausrüstung der Sportler, entsprechende Grundkenntnisse über das Klettern und Sichern und das Vertrauen in sich selbst und den Partner über ein gelungenes Klettervergnügen.
Kommt es dennoch zu einem ungewollten Absturz spielen die Beschaffenheit bzw. die Fallschutzeigenschaften des Bodenbelags eine wesentliche Rolle. Wichtig und entscheidend dabei ist, dass der Verzögerung beim Aufprall ein möglichst langer Weg gegeben wird. Hier können Bodenbeläge wie der Sicherheitsboden regugym climb von BSW unterstützen und größere Verletzungen verhindern. Denn die Elastizität verringert die hohe Bremsbeschleunigung beim Aufprall.

regugym climb

regugym climb wurde unter Berücksichtigung des maximalen Kraftabbaus, der Elastizität und einer geringen Verformungsmulde für die besonderen Bedürfnisse des Klettersports entwickelt. Mit sechs unterschiedlichen Bodentypen bietet BSW, ausgelegt für bestimmte Schwerpunktnutzungen, verschiedene Standardsysteme sowie durch Anpassung der Elastik- und Nutzschichten nach Erfordernis auch individuelle Lösungen.

Die Gesamtaufbauhöhe des in der Volksbank Kletterhalle Marburg eingesetzten Bodenbelags regugym climb 45/30 beträgt ca. 77 mm. Die oberste und damit sichtbare Schicht, eine ca. 2 mm dicke Nutzschicht aus Polyurethan im Farbton Maigrün wurde fugenlos auf der 1. Elastikschicht verlegt. Diese besteht aus 30 mm Variofoam, einem Verbundschaum, der zur Falldämpfung und Erhöhung der horizontalen Druckverteilung dient. Die 2. Elastikschicht mit 45 mm Dicke und ebenfalls aus Variofoam bestehend, besitzt eine andere Dichte und erhöht die Falldämpfung innerhalb des Gesamtaufbaus.

Durch den bewährten Kletterhallenboden regugym climb wird nicht nur das Risiko lebensgefährlicher Verletzungen durch Stürze aus größeren Höhen minimiert. Er bietet durch seine rutschfeste Oberfläche und eine geringe Verformungsmulde auch dem Partner, der den Kletterer sichert, einen festen Stand.

Der Aufbau des Bodensystems kann durch Kombination verschiedener zur Verfügung stehender Dichten und Dicken des Verbundschaummaterials und durch den Einsatz mehrerer Lagen für nahezu jede Anwendung individuell erstellt werden. Da die Nutzschicht aus Polyurethan mit Farbfinishs versehen wird, kann auch die Farbgestaltung (17 Basisfarben) ganz individuell erfolgen.

Betreiber und Sportler der Volksbank Kletterhalle Marburg sind mit der Wahl des Bodens nicht nur wegen seiner sportspezifischen Eigenschaften sehr zufrieden. Denn der widerstandsfähige Belag verzeiht beim Verändern der Kletterrouten an den Wänden auch das Befahren mit Hubsteigern. Und die Oberfläche des Bodensystems lässt sich schnell und einfach reinigen und wenn nötig unkompliziert reparieren.

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