Vorbeugende Systemlösungen für die Wintermonate

Im Schwabacher „Gewerbepark West“ entstand in der kurzen Bauzeit von nur acht Monaten ein modernes 6-geschossiges Bürogebäude. Das „Business Center Schwabach“ bietet den Nutzern ein attraktives Arbeitsumfeld. Deutlich wird dies durch die hochwertige Ausstattung. Auf energiesparende und umweltfreundliche No-Frost-Systeme von AEG Haustechnik wurde dabei nicht verzichtet: Eine Freiflächenheizung ermöglicht ganzjährig das rutschfreie Befahren der Tiefgarage ohne Einsatz von Räumfahrzeugen und Tausalz. Selbstlimitierende Begleitheizungen vermeiden Leitungs- und Rohrschäden durch Frost und Kälte. In fünf Arbeitstagen fix und fertig installiert Bei der sorgfältigen Verlegung des elektrischen Heizmattensystems in der Tiefgaragenzufahrt ging man nach einem detaillierten Verlegeplan von AEG Haustechnik vor. Das Nürnberger Unternehmen bietet diese Planungsleistung an und verantwortet damit auch die Wahl der passenden Systemkomponenten. Für die einwandfreie Funktion ist es wichtig, dass die Freiflächenheizung richtig dimensioniert und korrekt im Verteilerkasten eingebunden ist. Falsch dimensionierte Freiflächenheizungen arbeiten nicht effektiv und es kann zu Störungen kommen. Die Planung und der fachgerechte Einbau der Systemkomponenten haben einen wesentlichen Einfluss auf den ökonomischen Gebäudebetrieb. Maßgeblich ist deshalb eine vorherige Begehung der Baustelle, bei der auch in Erfahrung gebracht werden muss, welcher Oberbelag (Beton, Heißasphalt, Bitumen) aufgebracht wird. Das ist wichtig, weil der Oberbelag die Wahl des geeigneten Heizkabels bestimmt. Jeder Heizleiter-Typ erfüllt unterschiedliche Anforderungen an die Hitzebeständigkeit, die durch den Kabelaufbau erfüllt werden muss. Die Verlegearbeiten begannen bei der Tiefgarageneinfahrt und erstreckten sich über die gesamte erste Rampenlänge von 28 Metern. Auf einer Gesamtfläche von 140 Quadratmetern wurden die AEG Flächenheizmatten in sieben Längsbahnen direkt auf die Betondecke aufgebracht, die fettfrei, sauber und nahezu staubfrei sein muss. Verwendet wurden die AEG Heizmatten „FFH 300 Twin“ – ausgelegt auf eine Heizleistung von 300 W/m². Man fixierte diese punktuell, damit sie beim späteren Auftragen von Gussasphalt nicht verrutschen. Das vorkonfektionierte Heizmattensystem ließ sich schnell und einfach einbringen, denn es ist äußerst flexibel. Neigungen und Radien waren sehr einfach anzupassen. In den beiden quer zur Fahrbahn verlaufenden Ablaufrinnen folgte die dreifache Heizschleifenverlegung mit dem Heizkabel DIC 30. Anschließend wurden alle Anschluss-Enden zum Verteilerschrank im Technikraum geführt. Vor, während und nach dem Asphalteinbau wurden die Heizmatten geprüft und Messprotokolle erstellt. Der AEG Eismelder EM 50-2 befindet sich im vorgefertigten Verteilerschrank und übernimmt die vollautomatische Beheizung. Über den erforderlichen Feuchte- und Temperaturfühler, der im unüberdachten Zufahrtsbereich der Tiefgarage ebenerdig im Asphalt eingelassen ist, ermittelt der Eismelder den optimalen Einschaltzeitpunkt. Bevor der Gefrierpunkt erreicht ist, nehmen die Heizmatten und Heizkabel ihren Betrieb auf. Der effiziente Umgang mit wertvoller Energie ist dabei garantiert, da der Eismelder erst dann elektrische Wärmeenergie anfordert, wenn eine Gefahr durch Schnee, Eis oder überfrierende Nässe besteht. Umgehend nach dem Abtauvorgang schaltet der AEG Eismelder wieder ab. Das No-Frost-System arbeitet somit selbstständig.